Patenschaft für "Willi"          Ebenso wie Eselfreund Bruno gehört Willi zu der Rasse der Hausesel. Willi ist kleiner als Bruno, seine Fellfarbe geht eher ins Schwarze und auch die Behaarung ist nicht ganz so üppig wie bei Bruno. Ebenso fehlen ihm die schwarzen Querstriche am Widerrist, die bei Bruno gut erkennbar sind. Zu seinen Eigenschaften gehört ohne Zweifel eine Verfressenheit und einer Möhre wird kurzer Prozess gemacht. Als Tierpfleger hat man schon manchmal ein Problem mit der vollbeladenen Schubkarre mit Heu die Raufe zu erreichen ohne ihn dabei über den Haufen fahren zu müssen, das Heu muss eben erst mal durch die Eselkontrolle. Werden die Auerochsen in der Nachbarschaft gefüttert und er wird ignoriert, macht er mit Bruno im Duett auf sich aufmerksam, schließlich kann das vom Pfleger ja nur ein Versehen sein, dass der Esel nichts bekommt. Was den Hufschmied angeht empfindet er genauso wie Bruno und Flucht ist das Mittel der Wahl, wenn man eine Wahl hat. Nach freundlicher Überredung und kleinem Einfangrodeo, nimmt er sein Schicksal aber an und lässt sich die Hufe machen. Bei Spaziergängen geht er williger vorwärts als Kumpel Bruno, der ihm meist folgt. Hat er keine Lust auf Bewegung oder möchte lieber in eine andere Richtung, dann packt auch er den sturen Esel aus und ziehen und schieben helfen rein gar nichts und selbst die Möhre kann manchmal keine Wunder vollbringen. Doch genau wie Bruno kann man sich auch seinem langohrigen Charme nicht lange entziehen und ehe man es merkt hat er sich ins Herz geschlichen.  
Willi
  Paten von "Willi": Christina Beskowski Dirk Beskowski Eberhard Melzer Karin Melzer